Archiv für die Kategorie „RFID“

RFID-Starterkits bieten einen Einstieg in die RFID-Welt

Dienstag, 17. Februar 2009

Das RFID-Weblog berichtet:

Bluhm Systeme hat nun mit interessanten Starter-Kits auf sich aufmerksam gemacht, mit denen auch Unternehmen, die technisch - nun, ja - unbegabt sind einen Einstieg in die Welt der Funkchips finden können. Das berichtet ItItpro und demnach sind sämtliche PRodukte, die auch auf der CeBIT (Halle 7, Stand B16) zu sehen sein werden vor allem eines: einfach!

Bluhm Systeme bietet einen guten Überblick über die RFID-Starterkits.

Elektrostatische Verträglichkeit von RFID-Transpondern

Mittwoch, 28. Januar 2009

Wieviel Volt verträgt ein RFID-Transponder?

Das Institut für Distributions- und Handelslogistik aus Dortmund versucht, diese Frage zu klären. RFID-Etiketten zur Automatisierung von Prozessen werden in vielen Anwendungsgebieten eingesetzt: Zum Beispiel werden beim Einsatz von Kunststofffolien für die Ladungssicherung teilweise hohe statische Aufladungen erzeugt, die zur Zerstörung der häufig verwendeten RFID-Transponder führen kann.

Die komplette Meldung bei rfid-ready.

RFID-Support-Center

Montag, 26. Januar 2009

Das “RFID-Support-Center” bietet eine Plattform, mit der die zentralen Akteure aus dem RFID-Umfeld in Nordrhein-Westfalen vernetzt werden und somit Synergiepotenziale ausnutzen können. Die Dichte an qualifizierter Forschung, Entwicklung, Herstellung und Dienstleistung sowie einer Vielzahl von Nutzern spricht für die Ausbildung eines RFID-Clusters, das effektiv durch diese Vernetzungsplattform unterstützt wird.

Ziel des »RFID-Support-Center« ist Sicherung der erforderlichen Wissensbasis für Innovationen und optimale Beratung durch Analysen und Nutzerunterstützung im Bereich der RFID-Technologien und –Anwendungen. Mit darauf ausgerichteten Maßnahmen soll das Entwicklungspotenzial und die Anwendung der RFID-Technologie, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen in NRW, nachhaltig unterstützt werden. Dabei soll ein verstärktes Engagement in der Weiterentwicklung der Radiofrequenz-Technologie und ihrer Anwendung in der Privatwirtschaft gelegt werden, so dass eine zielorientierte Zusammenarbeit von Interessenten und Anbietern unterstützt wird.

Um die Vielfalt des Wissens, Anwendens und Erforschens rund um die RFID-Technologie zu verknüpfen, wurde das „RFID Support Center“ gegründet. Die Plattform setzt dabei ganz auf Vernetzung: Interessenten und Anbieter, Entwickler und Anwender, Nutzer und Dienstleister treffen sich hier, tauschen sich aus, diskutieren, recherchieren und informieren.

RFID-Support-Center

Identifikationstechnologien im Vergleich

Montag, 22. Dezember 2008

Strichcode? Punktcode? Oder gleich Funkcode …?“

Vor dieser Frage stehen auch Sie vielleicht, wenn Sie gerade einen Ablauf in Ihrem Unternehmen optimieren und dafür die richtige Auto-ID-Technologie finden müssen. Besonders das Thema RFID und die aufregenden Möglichkeiten, die in dieser Technik stecken, werden in den Medien und Fachkreisen seit einiger Zeit sehr intensiv diskutiert. Also werden Sie auch diese neue Technik in Betracht ziehen wollen. Oder ist die Anwendung eines Strichcodes oder Punktcodes das Mittel Ihrer Wahl?

Dieser Artikel möchte einige grundlegende Informationen zum Thema „automatische Identifikation (Auto ID)“ geben und dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

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Mit Sicherheit gekennzeichnet

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Medikamente, Unterhaltungselektronik, edle Textilien oder Spezialbauteile – Fälscher machen heutzutage vor fast keiner Branche mehr Halt. Die nachgemachten Produkte kosten nicht nur die Markenhersteller Millionen von Euros, sondern im schlimmsten Fall auch das Leben von Menschen.

Durch entsprechende Kennzeichnung können Produkte wirksam vor Produktpiraterie geschützt werden. Dafür stehen verschiedene Techniken zur Auswahl. Welche Technik im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vor allem von der Anwendung ab und inwieweit der Fälschungsschutz sichtbar sein darf.

Eine Lösung ist der Einsatz von RFID-Technik beispielsweise in Form von Smart Labels. So können variable Daten wie Barcodes und Informationen für den Kunden sichtbar auf das Etikett aufgedruckt werden. Zusätzlich werden diese Informationen individuell mit einem vertraulichen Algorithmus verschlüsselt und in den Chip des Tags geschrieben. Die im Smart Label gespeicherten Daten können später ohne direkten Sichtkontakt ausgelesen werden – selbst dann, wenn die Produkte sich in einer geschlossenen Verpackung befinden oder das Smart Label an einer versteckten Stelle in der Verpackung angebracht ist. Im Pharmabereich lässt sich so beispielsweise der Weg des Medikaments vom Hersteller bis in die Apotheke nachvollziehen.

Denkbar ist außerdem der Einsatz von RFID-Labels oder Dotcodes mit Seriennummern. Das Unternehmen weist dann jedem einzelnen Transponder auf den Produkten noch eine hauseigene Seriennummer zu. Im späteren Ablauf lässt sich dann immer anhand der Nummer des Transponders und der vom Unternehmen generierten Seriennummer feststellen, ob es sich um ein Originalbauteil handelt. Die Verifikation des Dateninhalts würde online über einen zentralen Datenspeicher stattfinden. Für noch mehr Sicherheit besteht hier auch noch die Möglichkeit, die Seriennummer zusätzlich zu verschlüsseln.

Eine alternative Methode zum Schutz vor Fälschungen ist das Beschriften mit Laser. Die Codierung ist dauerhaft abriebfest und damit fälschungssicher. Selbst harte Materialien wie Edelstahl lassen sich mit Laser beschriften, beispielsweise mit dem Faserlaser e-SolarMark. Deshalb wird dieses Verfahren auch häufig in der Automobilbranche genutzt. Die Lasertechnik hat den Vorteil, dass keine Verbrauchsmaterialien anfallen und sich die Wartungsarbeiten lediglich auf die Reinigung des Systems beschränken.

Schutz vor Manipulationen in jedweder Form können aber auch spezielle Sicherheitsetiketten bieten. Sie zerreißen beim Abziehen stückweise oder hinterlassen beim Entfernen durch den Bruch einer metallisierten Polyesterfolie eine lesbare Kennung auf dem Untergrund. Beispiele hierfür sind TÜV-Plaketten oder Polizeisiegel.

Eine weitere Kontroll-Möglichkeit, wenn es um Fälschungssicherheit geht, ist der Einsatz von so genannten Indikatorfarben. Diese verändern sich unwiederbringlich, wenn sich bestimmte produktrelevante Bedingungen wie zum Beispiel die Temperatur geändert haben.

Ebenso kann mittels UV-fluoreszierenden Farben, die nur mit einer UV-Lampe identifiziert werden können, ein Produkt als Original gekennzeichnet werden.

Sicherheit vor Produktpiraterie, Ticketfälschung oder Kreditkartenmanipulation können auch Hologramm-Etiketten bringen. Hier gibt es viele verschiedene Varianten, zum Beispiel mit maschinenlesbaren Merkmalen oder nicht manipulierbaren Lasergravuren. Es können aber auch spezielle Identifikationspartikel auf die Oberfläche oder in die Folie gedruckt werden, die eine einzigartige Codierung im Microbereich besitzen.