Archiv für die Kategorie „Codieren“

Laserbeschriftung

Dienstag, 20. Januar 2009

Möchte man Produkte mit Hilfe eines starken Laserstrahls beschriften, spricht man von Laserbeschriftung.

Entgegen dem Laserdruck, wo mit einem schwachen Laserstrahl nur der Pigmentauftrag auf dem bedruckten Material gesteuert wird, wird bei der Laserbeschriftung das zu beschriftende Produkt selbst verändert. Dabei hängen Verfahren und Energieeinsatz vom eingesetzten Produkt-Material ab. Das Ergbenis der Laserbeschriftung ist dauerhaft abriebfest und deutlich lesbar.

Dabei kann die Laserbeschriftung sowohl bei Produktstillstand als auch in der Bewegung durchgeführt werden. So können, z.B. mit einem Lasercodierer, Kennzeichnungen automatisiert und individuell erzeugt werden, weshalb das Verfahren gerne zur durchgehenden Kennzeichnung von Produkten verwendet wird. Auch das direkte Aufbringen von sehr kleinen maschinenlesbaren Kennzeichnungen direkt auf Produkten, wie z.B. einem QR-Code, ist hiermit möglich - wie man sieht, ist die Laserbeschriftung äußerst vielseitig.

Laserbeschriftungen können beispielsweise auf Holz, Kunststoff, Glas, Keramik, Gummi, bedruckten und eloxierten Oberflächen und vielen anderen mehr erfolgen. Je nach System und Anwendung werden dabei Geschwindigkeiten bei der Beschriftung mit einem Laser von bis zu 300 m pro Minute oder 1.800 Produkten pro Minute erreicht.

Barcode-Reader von Microsoft

Dienstag, 13. Januar 2009

fime berichtet über eine kleine Applikation von Microsoft, die es dem Benutzer erlaubt, 2D-Barcodes mit dem Handy zu entschlüsseln. Der 2D-Barcode wird dabei mit der Handykamera fotografiert und die darin enthaltenen Informationen danach auf dem Handydisplay angezeigt.

Die neuartigen Barcodes sieht man immer häufiger auf Plakaten und in Werbeanzeigen, auch als Ergänzung auf Visitenkarten oder zum taggen von Sehenswürdigkeiten werden sie eingesetzt.

Man unterscheidet bei 2D-Barcodes zwischen echten Array-Codes wie QR Code, DataMatrix und Aztec Code und “gestapelten Codes” wie PDF417 und Codablock.

Was ist Drop-on-Demand?

Dienstag, 13. Januar 2009

Die Drop-on-Demand-Technik wird bei Inkjet-Systemen eingesetzt. Hierbei schiessen die Druckköpfe durch thermisch ausgelöste Bläschenexplosion (z.B. Bubble Jet, Thermal Inkjet) diskontinuierlich Tröpfchen auf das zu kennzeichnende Produkt und generieren so das Druckbild.

Bei diesem Verfahren wird zunächst die Tinte in der Druckkopfpatrone auf Verdampfungstemperatur erhitzt. Dadurch bildet sich eine Dampfblase, die sich ausdehnt und einen winzigen Tropfen Tinte durch eine Düse presst, der anschliessend auf das Druckgut gespritzt wird.

Bei der Drop-on-Demand-Technologie wird jede Düse einzeln gesteuert. Vorteil ist die einfache Technik und damit ein niedriger Preis. Besonders große Schriften können erzeugt werden, weil auch die Düsendurchmesser entsprechend groß sind. Das Schriftbild ist sauber und gut lesbar. Schnell und problemlos werden auch empfindliche, und unebene Oberflächen sauber beschriftet. Es gibt Tinten für poröse Oberflächen (Papier, Pappe, Holz etc.) und glatte Oberflächen (Kunststoff, Metall, Glas etc.) in unterschiedlichen Farben.

Kennzeichnung kosmetischer Produkte

Montag, 12. Januar 2009

Zur Verhinderung allergischer Reaktionen beim Gebrauch von kosmetischen Artikeln müssen die Inhaltsstoffe im Verzeichnis der Bestandteile angegeben werden. Dabei erfolgt die Kennzeichnung der kosmetischen Produkte mit Hilfe der internationalen “INCI-Bezeichnung” (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients). Eine Liste der häufigsten in kosmetischen Mitteln verwendeten Stoffe mit ihren chemischen Bezeichnungen findet sich auf der INCI-Liste.

Das Aufbringen von Etiketten auf kosmetische Produkte geschieht üblicherweise mit einem Etikettendruckspender, wobei auf der anderen Seite auch die Direktcodierung von z.B. Lippenstiften per Laser möglich ist. So geschehen bei Weckerle - hier wird mit einem SOLARIS-Laser die Information direkt in das Lippenstiftgehäuse gebrannt und ist so weder ablösbar noch veränderbar.

Identifikationstechnologien im Vergleich

Montag, 22. Dezember 2008

Strichcode? Punktcode? Oder gleich Funkcode …?“

Vor dieser Frage stehen auch Sie vielleicht, wenn Sie gerade einen Ablauf in Ihrem Unternehmen optimieren und dafür die richtige Auto-ID-Technologie finden müssen. Besonders das Thema RFID und die aufregenden Möglichkeiten, die in dieser Technik stecken, werden in den Medien und Fachkreisen seit einiger Zeit sehr intensiv diskutiert. Also werden Sie auch diese neue Technik in Betracht ziehen wollen. Oder ist die Anwendung eines Strichcodes oder Punktcodes das Mittel Ihrer Wahl?

Dieser Artikel möchte einige grundlegende Informationen zum Thema „automatische Identifikation (Auto ID)“ geben und dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

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